Einfache Lösungen für die fünf häufigsten SEO Fehler

Das Detail macht den Unterschied. So ist es auch bei der Suchmaschinenoptimierung und dem Kampf um die Rankings bei Google & Co. Fehler, die eigentlich relativ einfach zu beheben sind, können das Ranking einer Website stark beeinflussen.

In diesem Beitrag zeigen wir die häufigsten SEO-Fehler, denen wir öfters begegnen. In einer Zeit, wo viele Websites auf Content-Management und Shop Systemen basieren, kann man solche Fehler einfach vermeiden.

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1. Falsche robots.txt Einstellungen verhindern die Indexierung

Viele Websitebetreiber wundern sich, warum ihre Website in den Suchergebnissen gar nicht auftaucht. Dabei oft Einstellungen oder Serverkonfigurationen die Ursache für dieses Problem. Denn wenn man Google anweist, die Website zu ignorieren bzw. nicht zu crawlen, kann man auch nicht in den Suchergebnissen aufgelistet werden.

In der Regel verfügt eine Website über eine sogenannte robots.txt-Datei welche direkt im Stammverzeichnis der Domain liegt:http://www.domain.ch/robots.txt.

Bei einigen Websites sieht deren Inhalt so aus:

Suchmaschinenoptimierung (SEO) mit zehnplus: robots.txt-Datei

Eine solche robots.txt-Datei weist jede Suchmaschine (User-agent: *) an, alle Unterverzeichnisse auf der Website zu ignorieren bzw. nicht zu crawlen (Disallow: /).

Bereits durch die Entfernung des Schrägstrichs kann man diese Anweisung ändern, so dass danach alle Unterverzeichnisse gecrawlt werden. Für jedes Verzeichnis, welches davon ausgenommen werden soll, kann eine Zeile mit dem Disallow-Befehl eingefügt werden.

Beispiel:

Suchmaschinenoptimierung (SEO) mit zehnplus: Disallow-Befehl

Falls es jedoch zu internen Verlinkungen zu diesen Verzeichnissen kommt, ist eine Indexierung seitens Google dennoch möglich. Um auch das zu verhindern, muss der Code „<meta name="robots" content="noindex">“ in die entsprechenden Seiten eingefügt werden. Man kann somit Google den anweisen eine Unterseite zwar zu crawlen aber nicht zu indexieren.

Interessant kann dies z.B. für Landingpages im Rahmen von Adwords Kampagnen sein, die nicht im Index auftauchen sollen.

2. Optimierung auf die falschen Keywords

Gute Suchmaschinenrankings für Keywords, die jedoch für die Zielgruppe uninteressant sind, bringen keinen (wirtschaftlichen) Erfolg. Daher ist es wichtig, nur auf Keywords zu optimieren, welche auch nachgefragt resp. gesucht werden.

Mit dem kostenlosen Keyword-Planer von Google kann man Statistiken für das durchschnittliche Suchvolumen der letzten 12 Monate abrufen. Eine Keyword-Recherche zeigt damit auf, für welche Suchbegriffe die Website (nicht) optimiert werden sollte und wie hoch das Traffic-Potential ist.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) mit zehnplus: Keyword Analyse

3. Schlechte Seitentitel

Der Title-Tag ist ein wichtiger Onpage SEO Faktor und bietet Nutzern und Suchmaschinen Hilfe bei der thematischen Einordnung der Website. Genau wie z.B. bei Büchern.

Die Klickrate auf ein Suchresultat spielt für das Suchmaschinenranking einer Website ebenfalls eine Rolle, sodass Seitentitel und Beschreibung sorgfältig ausgesucht werden sollte.

Ein häufiger Fehler in diesem Kontext ist das Setzen eines sehr generischen Seitentitels wie „Home“ oder „Startseite“. So ein Seitentitel gibt potenziellen Seitenbesuchern keinen Einblick auf mögliche Inhalte auf der Website.

Hier einige Beispiele für einen guten Seidtentitel:

„Shopname – Herrenschuhe & Mode online kaufen“

„Agenturname – Agentur für Online Marketing aus XY“

„Vorname Nachname – Rechtsanwalt aus XY“

Der Seitentitel sollte maximal 55 Zeichen lang sein und im Quellcode einer Website mit <title>SEITENTITEL</title> markiert werden. Für viele CMS und Shop-Systeme gibt es entsprechende SEO Plugins, mit denen man diese Onpage-Optimierung einfach durchführen kann.

4. Nicht-sprechende URLs

Wer kennt es nicht: Man ruft eine Kategorie in einem Online-Shop auf und wird zu einer URL wie http://www.domain.ch/index.php?id=1234567 weitergeleitet. Weder der Nutzer noch Suchmaschinen können etwas mit den Informationen einer solchen URL anfangen.

Statische URLs wie domain.ch/kategorie/produkt sind zum einem leichter zu merken und zuzuordnen. Idealerweise enthält die URL auch das Keyword. In den Suchresultaten wird das Keyword in der URL automatisch fett markiert und kann sich dadurch ebenfalls positiv auf die Klickrate auswirken.

5. Zu wenig oder gar keine indexierbaren Inhalte

Es gibt viele Websites, die sehr wenig Text beinhalten. Dabei sind Inhalte das A und O der Suchmaschinenoptimierung. Neben Seitentiteln, Beschreibungen und statischen URLs ist die Erstellung von informativen Inhalten ein extrem wichtiger Faktor.

Nutzer suchen oft nach Informationen wie die Lösung eines Problems oder Rat bei bestimmten Situationen. Viele Unternehmen sehen ihre Website nur als Web-Visitenkarte und listen Produkte und Dienstleistungen auf, ohne den wahren Nutzen hervorzuheben.

Warum soll der Kunde ausgerechnet bei diesem Unternehmen kaufen? In welchen Punkten unterscheidet man sich von der Konkurrenz?

Eine ausführliche Keyword-Recherche wie unter Punkt 2 liefert Daten über das Suchverhalten der Zielgruppe, sodass man passende Inhalte für die Zielgruppe erstellen sollte.

Neben statischen Seiten für Dienstleistungen und Produkte kann man durch die regelmässige Veröffentlichung von News-Artikeln sich als Experte in einem Themenbereich etablieren und nachhaltig Besucher generieren.

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